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Für eine Oase der Ruhe

Erleben Sie angenehme Stunden im Freien mit wetterfesten Rattanmöbeln für Garten, Terrasse oder Balkon. Egal ob Rattan Sitzgarnitur, Rattanliege oder Rattan Essgarnitur - die aus Polyrattan gefertigten Möbel strahlen Natürlichkeit aus, überzeugen durch hohen Sitzkomfort und lassen sich einfach in jedes Ambiente integrieren. Rattanmöbel zählen zu den beliebtesten Gartenmöbeln, da sie pflegeleicht, wetterfest und langlebig sind. Sie verleihen auch Wintergärten eine einmalige Atmosphäre. Mit einer Rattangarnitur von Trade-Line-Partner haben Sie lange Zeit Freude und sorgen für ein einladendes Wohlfühlambiente in Ihrem Garten!

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1. Was ist Rattan?

Mit hoher Wahrscheinlichkeit haben auch Sie schon einmal, auf der Terrasse eines Restaurants oder Café, die loungeartig angeordneten Sessel mit dem bequemen Sitzpolster gesehen?! Dabei hat es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Möbelstücke aus dem Stoff Rattan (natürlich) beziehungsweise Polyrattan (künstlich) gehandelt.

Spricht man von Rattanmöbeln so sind in der Regel geflechtete Möbelstücke gemeint. Die Flechtstreben entstammen dabei der Rattanpalme. Rattan gibt es schon seit mehreren hundert Jahren und schon früh waren den Menschen die Vorzüge der Rattanpalme vertraut. So wurden und werden Körbe geflechtet, Stühle und Tische gebaut oder als Kampfwerkzeug verwendet. Denn Rattan gilt als extrem Widerstandsfähig und Langlebig und ist somit ein idealer Werkstoff um damit Möbel herzustellen.

Die Rattanpalme ist eine schnellwachsende und mit einer Liane vergleichbare Kletterpflanze. Sie wächst vorzugsweise in den Regenwäldern Asiens aber auch in Afrika, Indien und Australien. Insgesamt gibt es bis zu 340 Unterarten, weshalb die Rattanpalme als wesentlich Artenreicher als andere Pflanzenarten gilt. Die Pflanzen erreichen eine Dicke von etwa fünf Zentimetern und eine Länge von mehreren hundert Metern und eine maximale Höhe von etwa 150Metern. Da die dornenbesetzten Äste nicht selbstständig wachsen können (und sich lediglich dem Licht entgegen neigen) ist es wichtig dass ein ausreichender Bestand an Bäumen rund um die Rattanpalme vorhanden ist. Würden diese fehlen, würde die Pflanze letztlich am Boden eingehen.

Der kommerzielle Rohstoff der Rattanpalme wird in der Regel auf Plantagen gezüchtet und alle fünf bis sieben Jahre geerntet.

Nachdem dieser aufwendig geerntet und selektiert wurde, gehen die einzelnen Stängel in verschiedene Fabriken und werden dort weiterverarbeitet. Das Interessante für die Weiterverarbeitenden Betriebe ist jedoch nicht die Blüte der Pflanze sondern vielmehr als Holz de Rattanpalme.

Nun könnte man auf die Idee kommen und Rattan mit Bambus zu vergleichen, doch es gibt einen eklatanten Unterschied. Denn Rattan ist von innen nicht hohl und dennoch äusserst robust. . Die Äste der Rattanplame sind enorm biegsam, bis zu einem gewissen Maße Wasserabweisend und strapazierfähig. Diese Eigenschaften sorgen dafür dass Rattan ein äusserst beliebtes und zeitloses Material ist, welches sich sowohl für die Innen- als auch für die Aussennutzung eignet.

Mehr zur Herkunft und Verarbeitung finden Sie unter dem Punkt „Herkunft“.

Hinweis:

Seit Ende der 1980er Jahre wird auch sogenannter Polyrattan hergestellt, das Flechtmaterial wird dabei aus Kunststoff hergestellt und erinnert optisch stark an den natürlichen Rattan. In diesem und den nachfolgenden Beiträgen gehen wir jedoch auf den natürlichen Werkstoff ein.

2. Vor- und Nachteile bietet mir eine Rattangarnitur?

Aufgrund ihrer Zeitlosigkeit, der Einfachheit und Natürlichkeit erfreuen sich Rattanmöbel seit Jahrzehnten absoluter Beliebtheit. Dies ist nicht weiter verwunderlich, vermitteln Rattanmöbel doch seit je her einen Hauch von Urlaub im eigenen Garten, der heimischen Terasse oder im Wohnzimmer!
Nachfolgend die Vor- und Nachteile von Rattanmöbeln:

2. Vor- und Nachteile von Rattangarnitur

Vorteile

  • Natürlichkeit: der Werkstoff entstammt der Rattanpalme und ist somit ein Naturprodukt
  • Robustheit: Rattan lässt sich stark verformen und es bedarf starker Kraft diesen zu brechen
  • Leichtigkeit: Trotz der Robustheit ist Rattan sehr, sehr leicht
  • Wasserabweisend: Von Natur aus ist Rattan, bis zu einem bestimmten Grad bedingt, wasserabweisend.
  • Reinigung: Einfach mit einem feuchten Lappen abzuwischen

Nachteile

  • Wetter: Zuviel Sonneneinstrahlung und häufige Temperaturwechsel sorgen für unschöne Fleckenbildung
  • Wasser: Trotz der natürlichen Wasserabweisung sollte Rattan bei Nichtbenutzung an einem trockenen Ort gelagert und nicht längere Zeit in der Nässe aufgestellt werden.
  • Pflegebedürftig: Rattan sollte mindestens einmal im Jahr mit einem speziellen Pflegeöl oder einem Schutzlack behandelt werden.
  • Leichtigkeit: Aufgrund des geringen Gewichts können die Möbel vom Wind umgestoßen und gegebenenfalls beschädigt werden.
  • Umwelt: Durch den hohen Bedarf an Rattan kommt es teilweise zum Überanbau und den Einsatz von Chemikalien und Rodung.

3. Wie reinige ich eine Rattangarnitur?

Damit Sie möglichst lange Freude und Entspannung mit Ihren Rattanmöbeln haben, sollten Sie diese entsprechend reinigen. Grundsätzlich sollte man bedenken dass Rattanmöbel keine reinen Gartenmöbel sind. Ein Einsatz im heimischen Garten stellt für die Möbel zwar kein direktes Problem dar, es kann jedoch in Folge von starker und langanhaltender UV-Einstrahlung und dem dadurch entstehenden Feuchtigkeitsentzug zu einer Fleckenbildung kommen.

Für die normale Reinigung ist es ausreichend dass Sie die verschmutzten Stellen mit einem feuchten Tuch oder alternativ mit einer leichten Seifenlauge abwischen. Wenn Sie Möbel aus Rattan im Innenraum verwenden, so können Sie den daran haftenden Staub einfach mit einem Staubwedel entfernen.

Um die oben genannte Fleckenbildung zu vermeiden sollten Sie mindestens einmal jährlich ein spezielles Rattan Pflegeöl verwenden. Das Pflegeöl zieht dabei einige Millimeter in das Holz ein und sorgt dafür dass die Feuchtigkeit nicht ungehindert in das Holz einziehen kann.

Der Vorteil beim Öl ist das dabei das natürliche Aussehen der Möbel nicht beeinflusst wird und Sie mit dem Pflegeöl auch älteren Rattanmöbelstücken wieder zu neuem Glanz zu verhelfen können.

Noch wirkungsvoller als das Pflegeöl ist ein spezieller Rattanpflegelack. Der Lack bildet dabei einen Schutzfilm über die lackierten Flächen und sorgt wirksam für den Schutz. Allerdings können kleine Schäden der Lackierung dafür sorgen dass Feuchtigkeit in der betroffenen Stelle einzieht.

Grundsätzlich lässt sich sagen dass Rattanmöbel, die dauerhaft im Garten stehen mit einem Pflegelack überzogen werden sollten. Stehen diese allerdings nur bei Sonne und gelegentlichen Schauern im Freien, sollte auch ein Pflegeöl ausreichend sein.

4. Wieso Rattan Gartenmöbel und nicht ein anderes Material?

Sie haben nun schon eine Menge über den natürlichen Werkstoff Rattan lernen können und sind sich noch nicht ganz hundertprozentig sicher? Die Entscheidung kann Ihnen niemand abnehmen, doch möchten wir Sie an dieser Stelle unterstützen und Ihnen Rattanmöbel im Vergleich zu anderen Materialien vorstellen:

Bei mehreren tausend unterschiedlichen Holzarten ist es kaum verwunderlich dass Möbel aus diesem Material ein echter evergreen sind und sich in fast jedem Garten wiederfinden. Die Qualität ist dabei stark von der verwendeten Holzart und dessen Aufbereitung abhängig. Der Übersicht halber verzichten wir an dieser Stelle darauf die verschiedenen Holzarten zu vergleichen.

Die Luxusklasse der Holzmöbel bieten die Massivholzmöbel, diese sind preislich zwar in der Oberklasse angesiedelt aber dafür auch von Top Qualität. Ein Nachteil von Massivholzmöbel, abgesehen vom Preis, ist das Gewicht. Denn dieses ist mitunter sehr hoch.

Grundsätzlich lässt sich jedoch sagen dass sich Holzmöbel als langlebig und sehr pflegeleicht beschreiben lassen. Bei Regen sollten Holzmöbel jedoch mit einer Plane überdeckt oder im trockenen gelagert werden.

Gartenmöbel aus Kunststoff sind am preisgünstigsten und finden sich in jedem Baumarkt wieder. Der Vorteil ist dass diese sehr leicht und natürlich absolut wasserverträglich sind. Die Optik (oftmals im klassischen weiß oder blau) hingegen reicht von Augengrauß bishin zum Augenschmauß. Der große Nachteil bei Kunststoffmöbeln ist jedoch dass die UV-Strahlung dafür sorgt dass diese mehr oder weniger schnell ausbleichen. Aber auch Hagel und Sturm können dazu beitragen dass Sie nicht allzu lange einen Nutzer dieser preisgünstigen Alternative haben.

Möbel aus Rattan sind nicht nur äusserst robust sondern zeitgleich auch noch ziemlich leicht. Da Rattan von Natur Wasserabweisend ist, überstehen diese auch kleine Regengüsse gut. Häufiger Wetterwechsel und Regen sorgen jedoch für Fleckenbildung, weshalb mindestens einmal jährlich eine Behandlung mit speziellen Pflegeölen /-lacken ratsam ist.

Wenn Ihnen Möbel aus Rattan zu viel Arbeit bedeuten, so gibt es seit Ende der 1980er Jahre noch eine sehr gute Alternative: Polyrattan. Der Rattan wird dabei chemisch hergestellt und anschließend verarbeitet. Um das originalgetreu aussehende Flechtmaterial herzustellen wird der Kunststoff Polyethylen verwendet.

Polyrattan hat den großen Vorteil dass dieser komplett Wasserresistent ist und die Gartenmöbel somit auch theoretisch ganzjährig im Freien verbleiben können (also auch schlechtem Wetter standhalten). Optisch gibt es hingegen kaum einen Unterschied und es fällt in der Regel nicht auf dass es sich um künstliches Polyrattan handelt.

Produkte aus Polyrattan sind vollständig recycelbar und die Hersteller werben oftmals damit dass diese zudem umweltschonender seien, da keine natürlichen Ressourcen aufgebraucht werden. Da für die Produktion jedoch Mineralöl benötigt wird, ist diese Aussage ein zweischneidiges Schwert.

Wie sie sehen hat jedes Material seine Vor- und Nachteile und die Entscheidung sollte vor allem Ihrem persönlichem Geschmack und Budget entsprechen.

5. Gartenmöbel aus Rattan: Woher stammt das Material?

Wie Sie im ersten Artikel schon erfahren haben, entstammt Rattan der so genannten Rattanpalme. Dies ist jedoch nur die englische Bezeichnung, denn in seinen Heimatgebieten ist diese als „Rotang“ bekannt. Der botanische Name der Rotanpalme lautet „Calamus Rotang“ und stammt aus dem Malaiischen. Rattan und Rotang sind somit die Bezeichnung für ein und dieselbe Pflanze, jedoch in unterschiedlichen Sprachen.

Rattan ist eine schnellwachsende Kletterpflanze und kann mehrere hundert Meter lang und bis zu 150 Meter hoch wachsen. Damit dies geschieht sind jedoch einige Voraussetzungen notwendig:

Die Rattanpalme neigt sich stets dem Licht entgegen, kann jedoch nicht selbst wachsen. Um dennoch in die Höhe zu wachsen und somit dem Licht näher zu kommen, „hakt“ sie sich an anderen Pflanzen fest und hangelt sich nach oben. Damit dies gelingt sind die Stängel mit Dornen übersäht, welche anschließend mühsam entfernt werden müssen.

Zum Gedeihen benötigt die Rattanpalme zudem ein feucht tropisches Klima. Dies ist besonders in den Asiatischen Tropenwäldern der Fall. Aufgrund der vielen verschiedenen Unterarten (es gibt bis zu 340 verschiedene Arten) wächst Rattan jedoch auch in Indien, Australien und Afrika. Jedoch stets in der Nähe von Wasser.

Der kommerzielle Rattan wird in der Regel auf Plantagen angebaut und ist ein langwieriger Prozess, da Rattan erst nach rund fünf bis sieben Jahren geerntet werden kann und entsprechend große Plantagen gebaut werden müssen. Dies hat oft Rodung und den Einsatz von Chemie zur Folge.

Wie sich sicher erinnern entstammt die originale Bezeichnung Rotang aus dem Malaiischen, der größte Produzent von Rattan ist jedoch mittlerweile Indonesien. Dort werden zwischen 80 und 90 Prozent des jährlichen verarbeitenden Rattans angebaut. Die Indonesische Bevölkerung ist daher sehr stark vom Verkauf und dem Export von Rattan und verarbeiteten Rattanmöbeln abhängig.

Und die Aufgaben der Menschen sind vielseitig, da die Ernte, aufgrund des schwierigen Geländes, komplett in Handarbeit erfolgen muss.Die etwa 5 bis 7 Zentimeter dicke Pflanze muss dabei von den Kletterdornen entfernt und in verschiedene Kategorien eingeteilt werden. Anschließend werden die gesammelten Stränge in die weiterverarbeitenden Fabriken gebracht und dort zu Sofas, Tischen, Stühlen oder Teppichklopfern verarbeitet.

Seit Ende der 1980er Jahre gibt es zudem das künstliche Polyrattan. Dieses entstammt komplett aus Chemiewerken und hat gegenüber dem natürlichen Werkstoff den Vorteil dass es Wasserresistent ist. Zur Produktion werden zwar keine Pflanzen, jedoch zwingend Mineralöl benötigt.

Sie sehen, Rattan erfreut sich auch Jahrhunderte nach Entdeckung äusserster Beliebtheit und wartet nur darauf ihren Garten zu verschönern.

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